Das Gebet

Ich kniete nieder,
schloss meine Hände,
senkte den Kopf,
so dass meine Stirn
meine Daumen berührte.

Das Vaterunser verließ meine Lippen,
wanderte durch Staub und Luft,
prallte auf die Wände,
wurde ungehört verschluckt
von dicken Mauern.

Doch dann,
plötzlich und unerwartet,
stand er vor mir.

Liebe fasste meine Arme,
richtete mich auf
und hob meinen Kopf.
Ich schaute in die Augen
der vollkommenen Güte.

„Vater…“, stammelte ich.
Tränen ergossen sich
ungewollt und unaufhaltsam…

Das Gebet

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