Germaniens Götter

Germaniens Götter

Germaniens Götter
Germanische Mythologie und Legenden

Autor: Herzog, Rudolf

Regungslos lag die Weltseele..
Über der Leere lag sie, der ungeheueren, die nicht Wasser noch Erde wies, nicht Feuer noch Luft. Nichts als die leblose Leere. Starr und unendlich. Regungslos lag die Weltseele über der toten Leere. Bis daß sie träumte … Leben träumte sie …
Und als der erste Traum durch die Weltseele rann, war es wie ein erstes, wärmendes Leben, und aus der aufsteigenden Wärme sprang wie ein Funke der Gedanke, der zur Flamme wurde und aufloderte in die Leere.
Das Feuer war in die Welt gekommen und stand, eine Welt für sich, hoch und heiß und sengend am Rande der Leere. Muspelheim hieß diese Welt, und Feuergeister waren, was aus der Weltenseele in sie hinübergeglitten war. …
So beginnt dieses Buch über die Germanische Mythologie und Germaniens Götter.

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